1939 bis 1948: Flucht und Vertreibung aus dem Osten

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Flucht und Vertreibung aus dem Osten

„Der Krieg begann hinter unserem Gartenzaun“ und „Ostpreußen in Gefahr“

Cover vom Buch „Der Krieg begann hinter unserem Gartenzaun“

Darf ich Sie einladen auf eine Reise in die Vergangenheit? In die Zeit des Zweiten Weltkrieges, als im Winter 1945 Millionen von Menschen aus dem heutigen Polen nach Westdeutschland flohen? Meine Großeltern machten sich mit ihren neun Kindern auf zwei Pferdewagen mehrere Wochen lang auf diesen beschwerlichen Weg in eine ungewisse Zukunft. Vielleicht möchten Sie die Großfamilie auf ihrem gefahrvollen Weg begleiten? Tauchen Sie zusammen mit meiner Mutter Hedwig, geboren 1927 in Danzig, in diese ferne und fast vergessene Zeit ein. Hedwigs Erzählung ist als Taschenbuch und als eBook erhältlich.

Sie können mein Buch mit dem Titel „Der Krieg begann hinter unserem Gartenzaun“ bei Amazon bestellen als Ebook für EUR 5,90 oder als Taschenbuch für EUR 9,90 bzw. kostenfrei bei kindleunlimited. Das Ebook - „Ostpreußen in Gefahr“ ist ebenfalls bei Amazon für EUR 6,90 erhältlich. Das Print-Buch gibt es für EUR 12,90 im Buchhandel sowie auf allen gängigen Plattformen wie z.B. Amazon und epubli... Werfen Sie bitte einen Blick in die Leseproben!


Kurzbeschreibung

Die kinderreiche aber arme Familie Blunk wohnt in den 20er-Jahren in Danzig. Am Abend des 31. August 1939 beobachtet die Erzählerin Hedwig wie deutsche Panzer hinter ihrem Gartenzaun auftauchen. Am nächsten Tag feuern die Soldaten die ersten Kanonenschüsse auf die Westerplatte ab. Das Feuer zu Beginn des zweiten Weltkrieges wird vor ihren Augen eröffnet und niemand der in diesem Buch Beteiligten ahnt, was diese schreckliche Aktion noch nach sich ziehen wird.

Paul, Hedwigs ältester Bruder, will dem trunksüchtigen brutalen Vater entfliehen und meldet sich freiwillig zur SS-Heimwehr-Danzig.

Ende 1939 schickt die NS-Regierung die Familie in das von den Deutschen besetzte Polen, in die Nähe von Thorn, um dort einen polnischen Gutshof zu bewirtschaften. Bis zum Kriegsende lebt die Familie einerseits „wie im Paradies“, andererseits beginnen die schrecklichen Deportationen/Ermordungen der ehemaligen polnischen Gutsbesitzer sowie der polnischen „Intelligenz“. Im Januar 1945 muss die Familie ihren Gutshof in Adamowo wieder verlassen und flieht im Winter mehrere Wochen lang mit neun Kindern auf zwei Pferdefuhrwerken von Westpreußen nach Malente in Schleswig-Holstein.

Ab 1946 lebt die Grossfamilie Blunk erst in einer verlassenen Fliegerbaracke und später auf ihrem Nebenerwerbshof in einem kleinen Dorf bei Lübeck. Hier heiratet die Erzählerin und zieht mit ihrem Ehemann nach Hamburg.

Hedwig schildert ihre Erlebnisse und wie ihr Leben in den 50er bis 90er-Jahren weiter verlief. Ihre Tochter Marion beschreibt wie sie als Kriegsenkelin ihre Verwandten erlebte. Im Jahr 2014 fährt sie nach Polen in den Ort Adamowo und sucht dort nach Spuren ihrer Vorfahren.


Fluchtweg von Adamowo nach Malente

Fluchtweg von Adamowo nach Malente (zum vergrößern bitte anklicken) Der weite Weg: Adamowo - Schlochau - Bütow - Kolberg - Stettin - Pasewalk - Greifswald - Eutin - Malente

Die Autorin

Foto von Marion Ehresmann, Autorin des Buches „Der Krieg begann hinter unserem Gartenzaun“ Die Autorin, Marion Ehresmann ist im Januar 1959 in Hamburg geboren. Hier wuchs sie mit ihren zwei älteren Geschwistern auf.
Sie schreibt über Flucht und Vertreibung im zweiten Weltkrieg. Anhand der Erzählungen ihrer Mutter beschreibt sie eines der vielen damaligen Schicksale, die letztendlich mit der Flucht nach Westdeutschland endeten. In ihrem Buch „Der Krieg begann hinter unserem Gartenzaun“ befasst sich unter anderem mit dem Leben ihrer Vorfahren im besetzten Polen während der Naziherrschaft. Ein Onkel von ihr war bei der Kriegsmarine, ein anderer kämpfte in Stalingrad und ihr Vater war auch Soldat in Russland. Er berichtete viel über das Leben und Leiden als Soldat. Marion hat diese Erinnerungen, Gefühle und Stimmungen in sich aufgesogen und möchte sie gern mit ihrem zweiten Buch Ostpreussen in Gefahr, an die nachfolgende Genation weitergeben.

Rezensionen

Die Autorin freut sich sehr über Leserbriefe, insbesondere wenn sie diese hier auf der Homepage veröffentlichen darf.
​Ich spendete mein Buch einer Ostpreussen-Grupppe in einem Altenheim und erhielt folgende Antwwort: Jetzt möchte ich mich endlich für das wunderbare Buch bedanken auch im Namen der Bewohner. Es hat schon für ganz viel Gesprächsstoff gesorgt und hat so manche sorgsam vorbereitete Gruppenstunde gesprengt. Viele Bewohner identifizieren sich mit diesem Thema und wir diskutieren und diskutieren, bisher ohne Ende. Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt und auch erfreut. Meine vorbereiteten Gruppenthemen kann ich ja jederzeit nachholen. Nochmals herzlichen Dank und ein schönes Wochenende. Liebe Grüße aus dem Extertal

​Dieses wunderbare Buch kann ich nur emmpfehlen. Besonders unserer jungen Generation, die ja überwiegend so gar keine Ahnung hat. Es gibt entsprechende Erläuterungen, die jeder verstehen kann, ohne sich jemals mit diesem Thema beschäftigt zu haben. Ein Lexikon oder das Netz braucht niemand zur Hilfe nehmen. Das spart jede Menge Zeit.

​Die folgende Rezessionen verfasste der Leiter eines polnischen Museums: Some people in our museum have already read your book and they said that you truly described those days that were disgrace for all mankind and civilization. Thank you Dear Madam that you decided to write truly about tragic episodes of your family and especially Polish people during World War II.
​Thanking you once more for telling the truth we will recommend your book to another people because it is worth of it.
​We wish you good health and all the best!

​Die Geschichte dieser einfachen deutschen Familie hat mich sehr bewegt, die Aufzeichnungen sind flüssig und gut lesbar geschrieben. Entsprechend habe ich das E-Book am Stück gelesen. Sehr interessant ist der Aspekt, dass die Autorin nicht nur die Geschichte der Mutter spannend und ehrlich wieder gibt, sondern auch ihre eigene Perspektive mit einfließen lässt, z.B. dass sie als Kind in Hamburg den Dialekt der Großeltern komisch fand. Der Leser erfährt somit nicht nur eine bewegende und packende Lebensgeschichte der Kriegsgeneration, sondern auch der Kriegsenkel. Ich empfehle jedem, der sich für Krieg, Flucht und Vertreibung interessiert, die Lektüre uneingeschränkt!

Selten kann man etwas über das Leben im Osten während des zweiten Weltkrieges aus der Sicht einfacher Leute, insbesondere aus der Sicht der unbedarften deutschen Besatzer im polnischen Land nachlesen. Diese Erzählung hilft, die unglaublich dramatischen und entsetzlichen Geschehnisse damaliger Zeit noch besser zu verstehen. Der mutige Bericht überwiegt bei weitem den Anspruch an literarische Qualitätsanforderungen und empfiehlt sich für alle, die mehr wissen wollen, wie es ihren Müttern und Vätern damals im Osten, hier insbesondere in Danzig und Westpreussen, erging.

 
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